Regel für das Einbinden


aus diesen anatomischen Besonderheiten bei Säuglingen, ergeben sich Regeln für das
Tragen, die beachtet werden müssen, damit das Tragen wirklich so fördernd und genussvoll
für Träger und Getragene wird.

- TT muß das Kind wie eine feste Bandage umschließen und stützen
- das Tuch muß aber dennoch das Rundwerden des Rückens zulassen
- das TT muss querelastisch, nicht zu fest und nicht zu nachgiebig sein.
- es muß möglich sein, das Köpfchen abzustützen, wenn das Baby wach ist, muß es
  freie Sicht haben
- bei den Kreuzbindeweisen haben die Kinder die Tuchstränge vor dem Gesicht und
  drücken sichhäufig ins Hohlkreuz, um gucken zu können
- die Bindeweise muß eine korrekte ASH ermöglichen
- das Kind muß im Tuch hocken, nicht auf den Tuchbahnen, oder auf dem Knoten
  reiten, da sonst jede Bewegung des Tragenden auf die Ws des Babys übertragen
  wird.
- die Tuchbindung muß alle Bewegungen des Trägers aufnehmen und auf den Träger
  zurück übertragen
- die Bindeweise soll den Tragenden optimal stützen und in seiner
  Körperhaltung unterstützen, damit keine Ausgleichshaltung eingenommen werden
  muß.
Durch eine korrekte Körperhaltung hat die Mutter Bezug zu ihrem Beckenboden, was förderlich für eine gesunde

Rückbildung ist.

Ganz wichtig ist:NIEMALS das Kind mit dem Gesicht nach vorn, vor dem Körper  tragen..!


- Kind kann so Reizen nicht ausweichen, Überflutung (oft unruhig, können nicht
  abschalten)
- Kind hängt vor dem Bauch des Tragenden im Hohlkreuz, keine ASH, kein runder
  Rücken
- das gesamte Gewicht des Kindes drückt auf Hoden oder Symphyse, dies kann zu Quetschungen

  in diesem Bereich führen.

Sollte das Kind mehr sehen wollen, gibt es verschiedene Hüft- und Rückentrageweisen, die ihm dies auf 

gesunde und anatomisch korrekte Weise erlauben.